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Beratungskonzept Rückkehrvorbereitung

Beratungskonzept Rückkehrvorbereitung

Beratungskonzept zur Rückkehrvorbereitung von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen

Jedes Jahr verlassen Kinder und Jugendliche, die in Deutschland Schutz als Flüchtlinge gesucht haben unser Land und kehren mit ihren Eltern in ihre Herkunftsländer zurück.

Für viele dieser jungen Menschen ist es bereits das zweite Mal, dass sie aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen werden und noch einmal ganz von vorne beginnen müssen. Auf diesem Weg begegnen sie komplexen Herausforderungen, die sie ohne Hilfe nur schlecht bewältigen können.

Das Zuwanderungsgesetz vom 1. Januar 2005 (Aufenthaltsgesetz) enthält die Vorschriften zu Einreise und Aufenthalt von Ausländern in das Bundesgebiet, zu möglichen Aufenthaltszwecken sowie zur Aufenthaltsbeendigung und zum Asylverfahren. 

Unsere Beratungsstelle (Zentrale Rückkehrberatung für Flüchtlinge in Nordbayern)  berät Flüchtlinge, die vor der Frage der Rückkehr stehen und freiwillig bereit sind, sich mit dem Thema Rückkehr auseinander zu setzen. Die Angebote der Beratungsstelle‚ richten sich sowohl an Flüchtlinge, die sich noch im Asylverfahren befinden, an rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber als auch an Flüchtlinge, die im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis sind.  In diesem Zusammenhang wenden sich natürlich auch Familien mit ihren Kindern an uns. Es gibt viele weitere Gründe, weshalb Menschen in das Land ihrer Geburt zurückkehren, z.B. weil sich die Situation im Herkunftsland beruhigt hat und eine gefahrlose Rückkehr möglich ist, oder weil ein Ereignis innerhalb des im Herkunftsland verbliebenen Familienteils eine Rückkehr notwendig macht oder die Sehnsucht nach der Heimat zu groß wird. Mit unserem Konzept  geht es um eine gute Vorbereitung der Kinder, wenn Rückkehr notwendig wird. Es ist als Hilfestellung für Fälle gedacht, bei denen alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind - oder wenn Eltern sich aus eigenen Stücken für eine Rückkehr in ihr Heimatland entscheiden. Damit soll die oft schwierige Situation in den Herkunftsländern nicht verharmlost werden. 


Mit Unterstützung der Glücksspirale hat der Kreisverband Nürnberg Stadt nun ein Beratungskonzept entwickelt, das die Kinder und Jugendlichen unterstützen, sie auf die Rückkehr vorbereiten und ihnen so die Reintegration erleichtern soll.

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